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Checkliste für die Vorbereitung der kirchlichen Trauung

12 bis 6 Monate vorher

Anmeldung der Trauung – Terminvereinbarungen

•    Informationsfolder „Sie heiraten kirchlich. Wir gratulieren.“
•    Terminvereinbarungen mit dem Wohnsitzpfarramt
(wahlweise der Braut oder des Bräutigams)
– Ort, Datum und Uhrzeit der Feier der Trauung
– Ort, Datum und Uhrzeit des ersten Trauungsgesprächs für das Trauungsprotokoll
– Ort, Datum und Uhrzeit des zweiten Trauungsgesprächs zur Vorbereitung der Feier der Trauung
•    Terminvereinbarungen mit dem Trauungspfarramt
(falls dieses nicht das Wohnpfarramt ist)
– Ort, Datum und Uhrzeit der Feier der Trauung
•    Terminvereinbarungen mit dem Trauungspriester bzw. Trauungsdiakon

Dokumente für das Trauungsprotokoll besorgen

•    Geburtsurkunde von Braut und Bräutigam
•    Taufschein von Braut und Bräutigam
Das Taufpfarramt ergänzt den alten Taufschein mit dem Firmungsvermerk und eventuellen weiteren Eintragungen oder stellt einen neuen Taufschein aus.
Taufschein(e) des gemeinsamen Kindes / der gemeinsamen Kindern
•    Meldezettel
•    Verwitwete: kirchlichen Trauungsschein der ersten Ehe sowie die Sterbeurkunde des früheren Ehegatten bzw. der früheren Ehegattin

6 bis 3 Monate vorher

Erstes Trauungsgespräch – Trauungsprotokoll

•    Motivation zur kirchlichen Trauung und Verständnis der Ehe gemäß katholischem Glauben
(Siehe „Zur persönlichen Information vor dem Trauungsgespräch mit dem Seelsorger“ im Jahresprogramm „Ehe.wir.heiraten – Partnerkurse für Brautpaare“)
•    Feststellung des Ledigenstandes
•    Feststellung des Ehewillens
•    Ehebriefe (Brief 1 in Sammelmappe erhalten, Brief 2-12 bestellen)
•    Info, Tipps und Texte zur Gestaltung der Feier der Trauung finden Sie unter www.kirchlichheiraten.at“

Partnerseminar für Brautpaare

•    Informationsfolder „Ehe.wir.heiraten. Partnerseminare für Brautpaare“ (Ehevorbereitungskurs) (Siehe auch unter WWW.BEZIEHUNGLEBEN.AT)
•    auswählen
•    buchen
•    besuchen
•    Bestätigung an das Trauungsprotokoll aufnehmende Pfarramt bringen

3 bis 1 Monat(e) vorher

Zweites Trauungsgespräch – Gestaltung der Feier der Trauung

•    Gestaltung mit dem Trauungspriester bzw. Trauungsdiakon vereinbaren
und alle Betroffenen (SprecherInnen, MusikerInnen, SängerInnen) darüber informieren
•    Wenn nötig, Besichtigung der Trauungskirche
•    Form der Feier der Trauung
– Feier der Trauung im Rahmen einer Wortgottesfeier
– Feier der Trauung im Rahmen einer Messe
•    Form des Eheversprechens
(Formulierungen und ihre Bedeutung besprechen)
•    Gestaltung der Feier der Trauung:
Bibelstellen, Gebete, Texte, Rituale, die Ihnen wichtig sind
•    Welche Musik, welche Lieder gefallen Ihnen und entsprechen der Liturgie?
•    Wie können die Gäste in den Trauungsgottesdienst eingebunden werden?
•    Eventuell Feierheft (Lieder und Texte, die alle singen oder sprechen!) erstellen.
•    Aufstellung eines Festzuges? (Wer ist Zeremonienmeister?)
•    Reihenfolge des Einzugs?
•    Gehen die Mitfeiernden vorher in die Kirche?

Musik und Gesang

•    MusikerInnen
•    SängerInnen
•    Musikstücke
•    Lieder
•    Platz der MusikerInnen und SängerInnen in der Trauungskirche
•    Honorarvereinbarungen

Dienste


•    Zeremonienmeister
•    RingträgerIn
•    HochzeitskerzenträgerIn
•    MinistrantInnen
•    Zelebrant
•    LektorInnen (SprecherInnen)
– Lesung
– Fürbitten
– sonstige Texte
•    MesnerIn

Finanzen

•    Kirchengebühren
•    Stolgebührenanteil (Zelebrant)
•    Fahrtspesen (Zelebrant)
•    Sonstige Gebühren (Kanzlei/Sekretariat, MesnerIn, MinistrantInnenkasse)
•    Kollekte
•    Spende
•    Honorare (für KirchenmusikerInnen und SängerInnen)

Trauungskirche (besichtigen)

•    Sitzplatz des Brautpaares
•    Knieschemel des Brautpaares
•    Sitzplatz der Trauzeugen
•    Sitzplatz der Eltern des Brautpaares
•    Platz der Hochzeitskerze
•    Platz der Trauungsringe
•    Platz des Brautstraußes
•    Platz der MusikerInnen
•    Platz der SängerInnen (Chor)
•    Platzreservierungen?
•    Vereinbarung über die Floristische Gestaltung des Kirchenraumes
– Was ist ortsüblich?
– Wann kann wie geschmückt werden?
– Wer schmückt und entfernt nach der Feier den Schmuck wann zu welchen Bedingungen?

2 bis 1 Woche(n) vorher

Trauungskirche (besichtigen)

•    Raum durchschreiten und so ein „Gespür“ dafür bekommen
•    In der Stille verweilen und an die Hochzeitsfeier voraus-denken
•    Gebet miteinander und füreinander

Ein Tag Auszeit

•    Eheversprechen gemeinsam durchmeditieren (Was versprechen wir einander?)

1 Tag vorher (bzw. am Tag der Trauung)

Kirche – Kirchenplatz

•    Floristische Gestaltung des Kirchenraumes
•    Brautgestühl richten
•    Taufkerzen (Achtung auf Dochtlänge!) in die Sakristei bringen.
•    Kirchenplatz für die Agape gestalten

Ringe

•    Ringe auf Ringpolster oder Ringteller
•    TrägerIn der Ringe beim Einzug in die Kirche
•    Platz der Ringe in der Kirche

Hochzeitskerze

•    Hochzeitskerze richten (Achtung auf Dochtlänge = ca. 1 cm)
•    Bereitlegung der Taufkerzen (Achtung auf Dochtlänge!)
bzw. einer Anzündkerze in der Kirche
•    TrägerIn der Hochzeitskerze beim Einzug in die Kirche
•    Platz der Hochzeitskerze in der Kirche
•    Anzünden der Hochzeitskerze
z.B. mit den Taufkerzen vom Licht der Osterkerze oder mit einer Anzündkerze

Brautstrauß

•    Platz des Brautstraußes in der Kirche

Heiratsurkunde

•    Die staatliche Heiratsurkunde ist zur kirchlichen Trauung mitzubringen!
(Die Ehebuchnummer des Standesamtes wird im Trauungsprotokoll und im Trauungsbuch der Trauungspfarre vermerkt.)

nach der Trauung

Dank (Spende)

•    Trauungspriester bzw. Trauungsdiakon
•    MinistrantInnen
•    MesnerIn
•    Für sonstige Dienste